Jensteits der Oder

Die Porträtsammlung „Jenseits der Oder“ beschäftigt sich mit den Erinnerungen westlicher Oderbewohner an ihre Zeit in Polen und mit Polen zwischen 1949 und 1990.

Auf www.jenseitsderoder.de begegnen einem in einer Art Slow-TV lebendige Geschichten ehemaliger DDR-Bürger aus den verschiedensten Milieus, die von ihren Begegnungen mit ihrem „westlicheren“ östlichen Nachbarland handeln.

Ob man den Schmuggelgeschichten eines alten Reichsbahners oder eines Fernfahrers lauscht oder sich von einem in der DDR-Opposition aktiven Pfarrer seine vielfältigen Polenbesuche in den siebziger und achtziger Jahren erzählen lässt, man wähnt sich in ihren Reden bei Fontane- oder Kleistfiguren. Es ist ein Erlebnis, den Menschen beim Verfertigen ihrer Gedanken und Erinnerungen zuzuschauen, während einen die Kamera in die herbe ostbrandenburgische Landschaft einführt.

„Jenseits der Oder“ -gleichermaßen interessant für junge Neugierige wie alte Zeitgenossen-  lässt uns  die Wichtigkeit -und den Genuss- des Erzählens von Geschichte/n wieder verstehen.

„Jenseits der Oder“ wurde von der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED Diktatur finanziert.